Mehrere Fleckengruppen ziehen derzeit über die Sonnenoberfläche. Es sind auch einige große dabei. Doch langsam leert sich die uns zugewandte Seite.
Die Aktivität der Sonne ließ seit Monatsbeginn deutlich nach. Während am 1. September noch ein Wert von fast 190 erreicht wurde, schwank nun die Aktivität seit vier Tagen zwischen etwa 100 und 120. Heute waren 7 nummerierte Gruppen zu sehen. Eine weitere hat bisher noch keine Laufnummer erhalten.
Sechs Gruppen befinden sich derzeit im Nordwesten, zwei im Südwesten. Die Gruppen 4212 und 4206 verschwanden heute am Westhorizont nahe des Sonnenäquators. Gruppe 4207 zieht noch im Nordwesten in Richtung Sonnenrand und wird spätestens übermorgen hinter dem Horizont verblassen. Sie beinhaltet derzeit einen Sonnenfleck mit einem Durchmesser halb so groß wie unsere Erde.

Im Süden hingegen ziehen die Gruppen 4213 und 4211 vorüber. Sie beherbergen zusammen drei große Sonnenflecken, die seit Tagen jeweils den Durchmesser unserer Erde erreichen. Sie sind jedoch dabei, sich wieder langsam zu verkleinern.
Die Mehrheit der aktiven Regionen zieht derzeit auf der Nordhälfte vorüber. Die Dominanz der Nordseite setzt sich damit wie im letzten Monat fort. Doch dies könnte sich in der zweiten Monatshälfte wieder abschwächen.
Auffällig ist seit gestern aber auch, dass es in der Osthälfte der für uns sichtbaren Sonnenscheibe keine Fleckengruppen mehr gibt. Sie befinden sich alle im Westen und verschwinden in den nächsten Tagen nach und nach. Die Sonnenoberfläche leert sich damit kontinuierlich. Ob neue aktive Regionen auftauchen werden, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Absinken des Aktivitätsindexes lässt sich aber erst einmal nicht verhindern.
Die Gesamtabstrahlung der Sonne hat in den letzten Wochen ebenfalls weiter abgenommen. Es wird nun immer deutlicher, dass das Maximum im Zyklus 25 durchschritten ist und der Weg in Richtung Sonnenminimum weist.