Tropensturm BERTHA geht in Kürze an der Südküste der USA an Land. Es ist mit Unwettern zu rechnen. Aber auch im Ostpazifik ist einiges los. Die nächsten Tage werden spannend.
Tropensturm BERTHA hatte sich vor drei Tagen im Golf von Mexiko gebildet. Schon in den letzten Tagen zog er auf den Süden der USA zu und folgte der Küstenlinie in Richtung Westen. Nun erreicht er das Mississippi-Delta und sorgt in der Region für Unwetter. Er hat sich zwar wieder abgeschwächt, doch die Windgeschwindigkeiten betragen noch immer 84 bis 103 km/h.
Laut den aktuellen Vorhersagen wird Tropensturm BERTHA in den kommenden Tagen westwärts weiterziehen und schließlich auch den US-Bundesstaat Texas erreichen. Erst dort ist mit einer Abschwächung zum Tropentief zu rechnen.
Im Ostpazifik zieht derzeit Hurrikan FAUSTO in Richtung Hawaii weiter. Dort könnte er gegen Ende des Monats noch als Tropensturm ankommen. Aktuell betragen die Windgeschwindigkeiten 131 bis 157 km/h. Der zentrale Luftdruck ist schon auf 983 hPa zurückgegangen.
Ob der Sturm wirklich die Inseln von Hawaii erreicht, bleibt abzuwarten. Außerdem werden noch andere Stürme in der Region auftauchen. Am Wochenende wird sich sehr wahrscheinlich ein neuer Tropensturm vor der Westküste Mexikos bilden, der aber auf seinem Weg Richtung Nordwest in der Nähe der Küstenlinie bleiben wird.
Im zentralen Pazifik baut sich ebenfalls Potenzial auf. Dort könnte weit südwestlich von Hawaii ein Tropensturm für Unruhe sorgen. Zum Beginn der neuen Woche besteht die Möglichkeit, dass sich daraus sogar ein starker Hurrikan bilden könnte.
Im Westpazifik bleibt es voraussichtlich ruhig. Aber im Südchinesischen Meer könnte am Wochenende von der Nordspitze der Philippinen auf die Küste Chinas ein Tropensturm ziehen. Im Nordatlantik bleibt es ebenfalls ruhig.