Nachdem Taifun DOLPHIN auf den Osten Chinas traf, erreicht nun der nächste Sturm Küstengewässer. CHAN-HOM macht sich in Japan bemerkbar und wird für Unwetter sorgen. Aber auch weitere Stürme stellen in den nächsten Tagen eine Gefahr dar.
DOLPHIN hat sich mittlerweile über dem Osten Chinas deutlich abgeschwächt. Nachdem er noch als starker Taifun südlich von Shanghai auf die Küste traf, zieht er nun nur noch als Tropentief weiter ins Landesinnere. Eine Auflösung zum Tief ist absehbar.
Tropensturm CHAN-HOM hat sich bisher nicht zum Taifun verstärkt. Das gilt mittlerweile auch als unwahrscheinlich. Mit Windgeschwindigkeiten von 84 bis 122 km/h nähert er sich der Küste an. In der Region Tokio, wo der Sturm voraussichtlich in wenigen Stunden an Land gehen wird, registrieren die Wetterstationen bereits Winde mit 30 bis 55 km/h. Neben einer Abkühlung sind auch kräftige Regenfälle zu erwarten.

Ebenfalls im Westpazifik unterwegs ist Tropensturm PEILOU. Er zieht jedoch mit nordöstlichem Kurs weg vom Kontinent. Seine weitere Entwicklung steht noch nicht ganz fest. Es könnte sein, dass er sich in den nächsten Tagen neu formiert und auf Japan zusteuert.
Laut den aktuellen Vorhersagen besteht im Nordatlantik weiterhin Potenzial für neue Tropenstürme zwischen dem Westen Afrikas und der Karibik. Doch bisher ist nichts in Sicht. Ein weiterer Sturm könnte sich im zentralen Pazifik südöstlich von Hawaii bilden und dann auf die Inselgruppe zusteuern.