18.97.9.172

Drei starke Stürme

[03.10.2026]

Zuletzt waren wieder sechs tro­pische Stürme unter­wegs. Die Hälfte von ihnen hat sich auf­ge­löst, die an­deren ver­stär­ken sich weiter. Einer könnte noch ge­fähr­lich werden.


Ende September waren noch sechs tropische Stürme unterwegs. Tropensturm RACHEL vor der Westküste Mexikos, Hurrikan NOLO bei Hawaii, Tropensturm HANNA im Nordatlantik, Tropensturm SURIGAE vor der Ostküste Japans, sowie das 27. Tropentief im Westpazifik bei den Nördlichen Marianen und das 19. Tropentief im Ostpazifik. Nur drei von ihnen existieren derzeit noch und werden zum Teil stärker.


Hurrikan RACHEL zieht seit dem 27. September an der Westküste Mexikos entlang und hat sich zeitweise deutlich verstärkt. Gestern erreichte er mit einem zentralen Luftdruck von 950 hPa und Windgeschwindigkeiten von 194 bis 241 km/h seine größte Intensität. Derzeit entfernt er sich von der Küste und schwächt sich ab. Die Windgeschwindigkeiten betragen nur noch 157 bis 194 km/h. Derzeit gehen die aktuellen Vorhersagen davon aus, dass sich der Sturm nicht mehr der Küste annähern wird.


Tropensturm NOLO hatte sich am 23. September als 15. Tropentief im Ostpazifik gebildet. Südöstlich von Hawaii erstarkte er schnell und steuerte kurz danach direkt auf die Hauptinseln von Hawaii zu. Als Hurrikan sorgte er dort für Unwetter. Danach schwächte er sich nach und nach ab und entfernte sich von der Inselgruppe, um anschließend erneut Kurs auf die Küsten zu nehmen. In den letzten Tagen zog er südlich der westlichen Inseln vorüber und sorgte für windiges Wetter. Nun zieht er westlich weiter und hat sich heute erneut zum Hurrikan verstärkt. Die Windgeschwindigkeiten erreichen derzeit 141 bis 167 km/h. Der zentrale Luftdruck liegt bei 978 hPa.


Während Tropensturm SURIGAE noch vor der Ostküste Japans vorbeizog, bildete sich am 30. September östlich von Guam das 27. Tropentief der Saison im Westpazifik. Auch dieser Sturm verstärkte sich schnell und erhielt den Namen CHOI-WAN. Nachdem er den Süden der Nördlichen Marianen überquerte, änderte er seinen Kurs auf Nord und sucht nun den nördlichen Bereich der Inselgruppe heim. Denn er hat sich mittlerweile zum Taifun verstärkt und erreicht aktuell Windgeschwindigkeiten von 131 bis 185 km/h.


Laut den aktuellen Vorhersagen wird CHOI-WAN nördlich weiterziehen und Japan nicht bedrohen. Doch ein anderer Sturm könnte Japan noch erreichen. Denn Hurrikan NOLO zieht derzeit Richtung Westen weiter und die Vorhersagen deuten an, dass sich der Sturm noch weiter verstärken wird. Am 8. Oktober wird er sehr wahrscheinlich die Hälfte des noch ausstehenden Weges bis Japan zurückgelegt haben. Wie es dann weitergeht, bleibt jedoch abzuwarten.


Redaktion meteo.plus