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GEZANI trifft auf Madagaskar

[10.02.2026]

Seit Tagen zog ein Tropen­tief durch den süd­lichen Indi­schen Ozean. Schließ­lich ent­wickel­te es sich zum Tropen­sturm und heute zum star­ken Zyklon. Der Sturm sorgt nun für Unwetter.


Am 4. Februar bildete sich im südlichen Indischen Ozean ein Tropentief weitab von bewohnten Inseln und Küsten. Tagelang irrte es umher, zog aber vorallem süd- bis südwestlich weiter. Am 8. Februar schaffte der Sturm es erstmals, die Stärke eines Tropensturms zu erreichen und erhielt den Namen GEZANI.


In den Stunden danach schwächte sich das System mal wieder zum Tropentief ab oder verstärkte sich erneut zum Tropensturm. Dennoch zeigten die Vorhersagen an, dass der Sturm bald auf die Ostküste Madagaskars treffen würde. Kurz vor der Küste verstärkte sich GEZANI heute zum Zyklon und wird mit Windgeschwindigkeiten von 95 bis 222 km/h auch schon als intensiver Zyklon bezeichnet. Der zentrale Luftdruck lag zwischenzeitlich bei 953 hPa.


Mittlerweile hat der Sturm die Ostküste Madagaskars knapp nördlich der Landesmitte erreicht und sorgt mit seinen starken Winden und ergiebigen Regenfällen für Unwetter. Die aktuellen Vorhersagen zeigen an, dass der Sturm westwärts weiterziehen wird und sich dabei abschwächt. In der Straße von Mosambik könnte er trotz seiner geringeren Stärke noch für weitere Probleme sorgen.


Zyklon MITCHELL erreichte unterdessen die Westspitze Australiens und zog ins Landesinnere weiter. Seine Unwetter brachten Sturm, Regen und Gewitter. Mittlerweile hat sich der Zyklon zum Tief abgeschwächt. Die Vorhersagen zeigen nun vor der Nordostküste des Landes einen potenziellen Sturm 23U an. Weit westlich der Weihnachtsinseln könnte sich 24U bilden.


Redaktion meteo.plus