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KAJIKI im Südchinesischen Meer

[24.08.2025]

Tropensturm KAJIKI zieht durch das Süd­chine­sische Meer und sorgt in ver­schiede­nen Ländern für Un­wetter. Nun werden auf Hainan Un­wetter er­war­tet. Weite­re Ge­biete wer­den fol­gen.


Vor zwei Tagen hatte sich vor der Ostküste der nördlichen Philippinen das 13. Tropentief der diesjährigen Saison im Westpazifik gebildet. Rasch überquerte es den Norden des Landes und verstärkte sich auf der Westseite schließlich zum Tropensturm. Mit westlichem Kurs begann es, das Südchinesische Meer zu durchqueren.


Schon gestern Abend erreichte es die südchinesische Insel Hainan und sorgte für auffrischenden Wind. Aktuell werden an Land Windgeschwindigkeiten von 30 bis 40 km/h registriert. Im Süden der Insel werden aber bis zu 90 km/h erwartet. Regenmengen von bis zu 550 l/m² sind während des Durchzugs möglich. Zudem entwickelte sich KAJIKI in den letzten Stunden zum Taifun. Die Windgeschwindigkeiten im Zentrum erreichen bei einem Luftdruck von 960 hPa mittlerweile 141 bis 194 km/h.


Laut den aktuellen Vorhersagen wird der Taifun in Richtung Westen weiterziehen und in rund 20 Stunden auf die Küste des Vietnams treffen. Die ersten Ausläufer werden schon einige Stunden früher für Regen und Sturm sorgen. Im weiteren Verlauf wird Taifun KAJIKI über Laos weiterziehen. Vielleicht erreicht der Sturm auch noch den Norden Thailands.


Im Nordatlantik hat sich Hurrikan ERIN aufgelöst und zieht derzeit als starkes Tiefdruckgebiet mit nordöstlichem Kurs in die Region zwischen Island und Großbritannien weiter. Doch südöstlich der Bermudas hat sich ein neuer Sturm entwickelt. Tropensturm FERNAND zieht dort mit nördlichem Kurs über das offene Meer und wird auch in den nächsten Tagen keine bewohnten Gebiete erreichen. Die aktuellen Windgeschwindigkeiten betragen 66 bis 84 km/h. Der zentrale Luftdruck liegt bei 1010 hPa.


Weitere tropische Stürme sind derzeit nicht auf den Weltmeeren unterwegs. Doch in der Karibik und auch im zentralen Pazifik südlich von Hawaii baut sich Potenzial für neue Stürme auf.


Redaktion meteo.plus