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Neue Stürme auf den Ozeanen

[02.08.2025]

Die Tropenstürme KELI und CO-MAY hatten sich zum Monats­wechsel auf­ge­löst, teil­weise aber noch für Un­wetter ge­sorgt. Doch die An­zahl der Stürme ist gleich ge­blieben. Die neuen Wind­systeme bleiben aber bisher un­ge­fähr­lich.


Tropensturm CO-MAY zog zuletzt über den Osten Chinas hinweg und sorgte dort für Unwetter. Tropensturm KELI folgte im zentralen Pazifik tagelang seinem Vorgänger IONA, teilweise in einem Abstand von nur wenigen 100 km. Mittlerweile löste er sich aber auch auf.


IONA hingegen zieht weiterhin durch den zentralen Pazifik und befindet sich derzeit an der Datumsgrenze. Mit west-nordwestlichem Kurs und Windgeschwindigkeiten von 57 bis 75 km/h, stellt er keine Bedrohung für bewohnte Gebiete dar. Zuletzt schwächte er sich zum Tropentief ab.


Tropensturm KROSA hingegen steuerte im Westpazifik während der letzten Tage auf Japan zu und drehte gestern nahe der Küste in Richtung Nordost ab. Er entfernt sich damit wieder von der Küste, bleibt aber von seiner Stärke her stabil. Die Windgeschwindigkeiten betragen momentan 93 bis 131 km/h.


Neu hinzugekommen ist im Ostpazifik Tropensturm GIL. Am 31. Juli startete er weit vor der Westküste Mexikos in westlicher Richtung. Eine Gefahr für bewohnte Inseln besteht nicht. Mittlerweile hat er mit Windgeschwindigkeiten von 122 bis 148 km/h und einem zentralen Luftdruck von 991 hPa die Stärke eines Hurrikans erreicht. GIL ist damit der aktuell stärkste Sturm auf den Ozeanen.


Im Westpazifik ist neben KROSA auch ein weiteres Tropentief unterwegs. Als Nummer 10 der dortigen Sturmsaison zieht es weit südöstlich der Inseln Japans vorbei. Laut den aktuellen Vorhersagen könnte das System sich noch etwas verstärken und zum Tropensturm werden. Die Zugrichtung führt derzeit in die Nähe der japanischen Hauptsinsel. Auf einigen vorgelagerten Inseln könnte es zu Unwettern kommen.


Mit einem neuen Tropensturm im Nordatlantik hatte es in den letzten Tagen nicht geklappt, obwohl das Potenzial dafür vorhanden war. Auch in den nächsten Tagen scheint die Region sturmfrei zu bleiben. Doch im Westpazifik wie auch im Ostpazifik können in der kommenden Woche neue Stürme folgen.


Redaktion meteo.plus