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Neue Tropenstürme auf den Weltmeeren

[17.09.2025]

Tropensturm MARIO hat sich auf­gelöst. Doch auf den Meeren ist es damit nicht ruhi­ger ge­wor­den. Im Gegen­teil. Drei junge tropi­sche Stürme haben sich ge­bildet und sor­gen zum Teil schon für Unwetter.


Tropensturm MARIO zog in den letzten Tagen vor der Westküste Mexikos entlang, driftete dabei aber immer weiter auf den Ostpazifik hinaus. Nun hat er sich aufgelöst und es kommt etwas Ruhe in die Region. Doch lange wird diese wahrscheinlich nicht halten.


Im Westpazifik hatte sich gestern das 17. tropische Tief über den nördlichen Philippinen gebildet. Es sorgte dort für windiges Wetter mit teils kräftigen Regenfällen. Mittlerweile zieht es mit nordwestlichem Kurs über die Küstenregion hinweg in das Südchinesische Meer. Die Windgeschwindigkeiten betragen weiterhin 57 bis 84 km/h. Der zentrale Luftdruck liegt bei 1008 hPa. Laut den aktuellen Vorhersagen wird das System im Laufe des morgigen Tages auf die Südküste Chinas treffen. Ob sich aus dem Sturm noch ein Tropensturm entwickelt, bleibt abzuwarten. Sehr stark wird dieser jedenfalls nicht ausfallen.


Weiter östlich hat sich zwischen den Philippinen und den Nördlichen Marianen ein weiteres neues Tropentief gebildet. Es ist das 18. System der diesjährigen Saison. Aus aktueller Sicht wird sich das Tropentief in den nächsten Tagen zum Tropensturm und anschließend rasch zum Taifun entwickeln. Derzeit weisen die Prognosen drauf hin, dass der Sturm zu Beginn der neuen Woche mit voller Wucht auf die nördlichen Philippinen treffen könnte.


Im Nordatlantik bildete sich heute das siebte Tropentief der Saison. Es zieht derzeit bereits als Tropensturm GARBIELLE mit nördlichem Kurs weiter. Die Windgeschwindigkeiten liegen aktuell bei 75 bis 93 km/h. Der Luftdruck im Zentrum beträgt 1006 hPa. In den kommenden Tagen wird zwar noch eine Verstärkung des Tropensturms erwartet, doch das System könnte sich danach bald wieder auflösen. Momentan bedroht es keine bewohnten Inseln.


Im Ostpazifik ist für die nächsten Tage ebenfalls die Bildung eines neuen Tropentiefs vorhergesagt. Sehr stark entwickeln wird sich dies jedoch nicht. Die Lebensdauer des Sturms wird auch nicht sehr hoch angesetzt.


Redaktion meteo.plus