Seit einigen Tagen ist es in Deutschland wieder trocken und die Temperaturen noch sommerlich. Wann ist die nächste Abkühlung in Sicht?
Der August begann relativ kühl und nass. Doch dann setzte sich wieder Trockenheit durch. Hochdruckgebiete hielten die Wolken fern und trieben die Temperaturen nach oben. Momentan reicht Hoch LUISA über Grönland bis über die Britischen Inseln. Über dem Südosten Europas steht KYRA und sorgt auch bei uns für meist wolkenfreien Himmel. Über den Azoren befindet sich ein weiteres Hoch, noch ohne Namen.
Und all diese Hochs halten die Tiefs von uns fern. Doch über Frankreich hat sich schwacher Tiefdruck etabliert, der nun zumindest bis in den Süden Deutschlands für Regen sorgt. Dort traten heute auch vereinzelt Gewitter auf. Aufgrund der dichten Wolken und den teils ergiebigen Regenfälle verblieb die Temperatur in der ersten Tageshälfte in weiten Teilen meist 10°C niedriger als zwischen Main und Donau.
Laut den aktuellen Vorhersagen breiten sich morgen die Regenfälle im Voralpenraum aus. Im Süden von Baden-Württemberg und Bayern werden Tagessummen von 10 bis 40 Liter pro Quadratmeter erwartet. Doch örtlich können es auch noch mehr werden. Am Freitag verlagert sich das nasse Wetter weiter in den Süden Bayerns und zieht schließlich nach Südosten ab.
Ab Samstag gibt es nur noch vereinzelt ein paar Schauer und es erwärmt sich wieder in ganz Deutschland. Von Südwesten her steigen die Temperaturen im Laufe des Wochenendes auf 25 bis 28°C an. Anfang der kommenden Woche hält sich das Wetter erst einmal. Tendenziell wird es etwas wärmer. 30°C und mehr sind aber nur noch selten dabei. Aufgrund des kühlen Nordwinds, der aktuell von Tief ROGER aus dem Nordosten zu uns strömt, wird eine Erwärmung langsam schwieriger. Eine grundlegende Abkühlung hin zum Herbst ist jedoch noch nicht in Sicht.