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Sehr heißer Tag

[26.06.2026]

In weiten Teilen Deutschlands bildete sich heute große Hitze aus. Vor allem im Süd­westen stie­gen die Tempe­raturen nach einer Tropen­nacht stark an.


Die Wettervorhersagen hatten es bereits angekündigt. Bis auf den Norden Schleswig-Holsteins und der Küste zur Ostsee wurden Temperaturen von über 30°C erwartet. Im Südwesten sogar verbreitet 39 bis 41°C.


Nachdem die Nacht schon nicht mehr richtig abkühlte, traten in weiten Teilen Mittel- und Süddeutschlands Tropennächte auf, in denen die Temperaturen nicht unter 20°C sinken. In Teilen von Rheinland-Pfalz blieben die Temperaturen sogar bei 26°C hängen. Bei einer relativen Feuchte von 50 bis 70% wurde es dabei sehr schwül. Völlig ungeeignet zum Durchlüften.



Abb. 1: Temperaturen in Deutschland am 26. Juni 2026 um 7:00 Uhr MESZ.


Im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen dann kräftig an und erreichten schnell Werte von über 30°C. Nur auf Helgoland und an der Küste zur Ostsee blieb es bei teilweise nur 22 bis 25°C angenehm kühl. Ansonsten bildete sich große Hitze aus. Vor allem an Rhein, Main und Mosel wurden von vielen Wetterstationen bis zu 40°C gemeldet.



Abb. 2: Temperaturen in Deutschland am 26. Juni 2026 um 18:00 Uhr MESZ.


Laut den aktuellen Vorhersagen sind am morgigen Samstag noch einmal vergleichbar hohe Temperaturen zu erwarten. Erst in den Tagen danach gehen sie langsam zurück. Schon am Samstag werden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Schauer und Gewitter erwartet. Am Sonntag breiten sie sich in Richtung Schleswig-Holstein aus und können örtlich sehr ergiebig werden.


In der neuen Woche ist dann noch mehr Regen zu erwarten. Die Temperaturen gehen dabei nach und nach zurück und verbleiben am Dienstag und Mittwoch unter der 30°C-Marke.


Ob sich der Sommer nun so fortsetzt, bleibt abzuwarten. Der 27. Juni gilt als Siebenschläfertag, der laut den Bauernregeln das Wetter der nächsten sieben Wochen anzeigt. Hoffen wir, dass die Wahrscheinlichkeit von ca. 70% dieses Jahr nicht zutrifft und auch einmal wieder kühlere Phasen auftreten werden.


Redaktion meteo.plus