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Sommer, es gibt ihn doch noch!

[14.06.2026]

Bisher sind wir weit­gehend von heißen Sommer­tagen ver­schont ge­blieben. Doch nun kommt der Sommer doch noch. In der kommen­den Woche stei­gen die Tempe­ra­turen konti­nuier­lich an. Trotz­dem bleibt es turbu­lent.


Die Temperaturen lagen aus klimatischer Sicht zwar seit Februar schon in weiten Teilen Deutschlands über den üblichen Werten, doch der Sommer brachte bisher nur wenige Tage mit Werten von über 30°C. Zudem haben Schauer und Gewitter in der letzten Zeit immer wieder für eine Abkühlung gesorgt. Dieser durchwachsene Charakter wird sich sehr wahrscheinlich auch im Laufe des Sommers fortsetzen.


Tief SABINA sorgt derzeit im Norden Deutschlands für windiges Wetter. Schauer ziehen auch immer wieder durch. Die Temperaturen bleiben daher merklich kühler als in der Mitte oder im Süden des Landes. Von Westen her setzt sich nun Hoch FALK durch. Schon gestern schien im Süden Deutschlands die Sonne von einem meist wolkenfreien Himmel. Heute werden die Temperaturen weiter ansteigen und damit das ankündigen, was uns die kommende Woche erwartet.


Die folgende Karte zeigt die vorhergesagten Temperaturen für Montag an. Sie liegen zwar im Südwesten nur wenig über den heutigen, doch es ist der Anfang eines ersten kräftigen Wärmeschubs. Am Dienstag werden vom Saarland bis in den Norden Baden-Württembergs die ersten Werte die 30°C-Marke überschreiten.



Abb. 1: Höchsttemperaturen am 15. Juni 2026.


Am Donnerstag geht es weiter. Im Norden Baden-Württembergs und im Süden Hessens werden Werte von teilweise über 35°C erwartet. Wie die Karte der aktuellen Vorhersage zeigt, breitet sich diese Situation am Freitag noch in andere Regionen aus. Auch in Sachsen und zwischen Hamburg und Berlin sind Werte von über 35°C möglich.



Abb. 2: Höchsttemperaturen am 19. Juni 2026.


Während am Dienstag und Mittwoch in den nördlichen Mittelgebirgen noch einige Schauer unterwegs sein werden, bleibt es ansonsten trocken. Doch wie die folgende Vorhersagekarte für Freitag zeigt, bahnen sich im Süden und Westen Regenfälle an. Im Westen bis Nordwesten sind meist 2 bis 8 Liter pro Quadratmeter möglich. Im Südwesten und im Alpenraum sind jedoch ergiebige Schauer und Gewitter zu erwarten.



Abb. 3: Regen und Gewitter am 19. Juni 2026.


Der Sommer setzt sich damit weiterhin eher durchwachsen fort. Es bleibt abzuwarten, wie stark die Abkühlung am kommenden Wochenende ausfallen wird. Die schwüle Luft wird jedoch zu neuen Gewittern führen.


Redaktion meteo.plus