Im Westpazifik sorgt derzeit Taifun MEKKHALA für stürmische See. Doch ein weiterer Sturm hat sich nun gebildet und zieht fast durch die gleiche Region.
MEKKHALA verstärkte sich vor zwei Tagen zum Taifun und zog auf den Norden der Philippinen zu. Nach den Prognosen sollte er kein starker Taifun werden. Doch gestern entwickelte er sich mit einem zentralen Luftdruck von nur noch 925 hPa und Windgeschwindigkeiten von 222 bis 259 km/h zu einem Taifun der Stärke 4 auf der Saffir-Simpson-Skala. Mittlerweile hat er sich wieder etwas abgeschwächt und erreicht nur noch Windgeschwindigkeiten von 167 bis 241 km/h. Der Luftdruck im Zentrum des Taifuns stieg bereits wieder auf 940 hPa an.
Laut den aktuellen Vorhersagen wird Taifun MEKKHALA am 26. Juni den Süden Japans erreichen und einen Tag später an der Küste Tokios vorbeiziehen. Zu dieser Zeit wird sich der Taifun zum Glück schon stark abgeschwächt haben.
Seit gestern sorgt jedoch noch ein weiterer Sturm in der Region für Unwetter. Im südlichen Bereich der Nördlichen Marianen bildete sich das achte Tropentief der Saison im Westpazifik. Es zog bereits nördlich von Guam entlang und nimmt nun seinen Weg weiter in Richtung Westen. Mittlerweile erreicht der Sturm als Tropensturm HIGOS Windgeschwindigkeiten von 66 bis 93 km/h. Der Luftdruck im Zentrum ist bereits auf 1002 hPa zurückgegangen.
Auch Tropensturm HIGOS wird den typischen Bogen durch den Westpazifik ziehen. Doch er wird laut den Prognosen weiter draußen auf dem Meer bleiben und sehr wahrscheinlich zur gleichen Zeit vor Japan vorbeiziehen. Inwiefern sich die beiden Stürme gegenseitig beeinflussen werden, bleibt abzuwarten. Derzeit geht man nicht davon aus, dass sich HIGOS zum Taifun verstärken könnte.
Auf den übrigen Meeren ist derzeit kein tropischer Sturm unterwegs. Das Potenzial im Nordatlantik sowie in der Karibik reicht scheinbar nicht aus. Dafür ist im Westpazifik am kommenden Wochenende ein neuer Sturm relativ wahrscheinlich.