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Tief WALLY bringt neuen Regen

[15.02.2026]

Tief WALLY zieht vom Atlantik zu uns und bringt er­neut dicke Regen­wolken. Die Lage an den Flüssen ist zu­min­dest im Wes­ten Deutsch­lands an­ge­spannt. Hoch FELIX konn­te heute noch für Sonnen­schein sor­gen. Doch es muss nun weichen.


Im Norden Deutschlands liegt weiterhin fast flächendeckend Schnee. Es wurde dort in der letzten Nacht bei teilweise zweistelligen Minustemperaturen von bis zu -13°C recht kalt. In der Mitte und im Süden war es etwas wärmer, ab nur am Mittelrhein lagen die Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt.



Abb. 1: Temperaturen in Deutschland am 15. Februar 2026 morgens.


Im Laufe des Tages schien in der Mitte und weiten Teilen Norddeutschlands die Sonne. Im Süden gab es meist dicke Bewölkung, im Norden zogen einige Wolkenfelder durch. Am Nachmittag zog es sich schließlich von Westen her zu. Tief WALLY schickt nun eine Warmluftfront vom Nordatlantik zu uns, die mit ihrem Regen bereits nach Deutschland gekommen ist. Hoch FELIX wird dadurch nach Nordosten verdrängt und liegt derzeit über der Ostsee.



Abb. 2: Regenradar für Deutschland am 15. Februar 2026 um 17:15 Uhr MEZ.


Die Temperaturen in der Warmfront liegen oft bei 2 bis 4°C, werden aber am Montag noch etwas ansteigen. Deutschlandweit werden die Temperaturen dann über dem Gefrierpunkt liegen. Der erste Regen könnte aber gerade im Norden und in höheren Lagen noch als Schnee niedergehen.


Am Montag ist überall mit Regen zu rechnen. Meist liegen die Regenmengen bei 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Im Nordosten Deutschlands etwas weniger, da dort der Regen erst später eintrifft. Am Dienstag gehen die Regenmengen etwas zurück. Ab Mittwoch und Donnerstag wird es jedoch in der Südhälfte wieder intensive Regenfälle geben.


Die angespannte Lage an Mittelrhein, Mosel und Lahn hat sich wieder beruhigt. Dort lagen die Wasserstände teilweise knapp an den Hochwassermarken. An der Lahn wurden sie teilweise leicht überschritten. Die Wasserwelle rollt bereits dem Unterrhein entlang. Die vorhergesagten Regenmengen könnten jedoch auf den derzeit hohen Pegeln aufsetzen und einen schnelleren Anstieg bewirken. Es besteht daher an Rhein, Mosel und Lahn die Gefahr von Hochwassern.


Redaktion meteo.plus