Derzeit sind viele tropische Stürme unterwegs. Alle werden sie stärker. Einige von ihnen können sich in den nächsten Tagen noch kräftig intensivieren. Ein paar treffen auf Land.
Tropensturm GABRIELLE zieht weiterhin durch den Nordatlantik und bleibt bewohnten Gebieten fern. Die Windgeschwindigkeiten betragen derzeit 84 bis 103 km/h und werden sich laut den aktuellen Vorhersagen in den nächsten Stunden und Tagen noch deutlich erhöhen. Östlich der Bermuda-Inseln könnte GARBIELLE noch zum Hurrikan werden.
GARBIELLE war heute morgen noch der einzige Tropensturm. Im westpazifischen Raum waren nur drei Tropentiefs unterwegs. Doch diese haben sich im Laufe des Tages allesamt verstärkt. Von einigen geht auch eine teils große Gefahr für bewohnte Gebiete aus.
Der 17. Sturm der Saison im Westpazifik hält sich im Südchinesischen Meer auf und zieht mit nordwestlichem Kurs auf die Südküste Chinas zu. Die Windgeschwindigkeiten betragen 66 bis 93 km/h. Damit erreicht das System die Stärke eines Tropensturms. Es hat den Namen MITAG erhalten. In rund 24 Stunden wird der Sturm die Küste erreichen und in einigen Gebieten der Region Südchinas für Unwetter sorgen.
Der 18. Sturm zieht derzeit weit östlich der Philippinen über das Meer. Es hat sich ebenfalls verstärkt und weist Windgeschwindigkeiten von 75 bis 113 km/h auf. Der Tropensturm hat den Namen RAGASA erhalten. Laut den Vorhersagen wird sich RAGASA in den nächsten Tagen zum Taifun verstärken und voraussichtlich am 22. September über die Inseln im Norden der Philippinen rauschen. Bei einem prognostizierten zentralen Luftdruck von nur noch 935 hPa wird RAGASA Taifunstärke 4 erreichen. Auch dieser Sturm könnte in den Tagen danach in abgeschwächter Form auf die Südküste Chinas treffen.
Der 19. Sturm zieht noch weiter östlich über den Westpazifik. Auch er hat sich verstärkt und somit als Tropensturm den Namen NEOGURI erhalten. Mittlerweile erreicht er Windgeschwindigkeiten von 84 bis 122 km/h. Und auch für ihn steht in den nächsten Tagen eine weitere Intensivierung an. Aus aktueller Sicht verbleibt er auf dem Meer und steuerte keine bewohnten Gebiete an. Die Stärke eines Taifuns könnte aber vielleicht noch erreicht werden.
Im Ostpazifik sind derzeit keine tropischen Stürme unterwegs. Die Vorhersagen deuten auch keine größeren Stürme an. Das Potenzial scheint in der Region vorerst aufgebraucht zu sein.