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Tropensturm BAVI gibt nicht auf

[14.07.2026]

BAVI hat nun weite Teile Ost­chinas über­quert und sich nicht auf­gelöst. Er nimmt wieder Kurs auf das Meer und be­droht nun weitere Länder. Ein an­derer Sturm ver­bleibt weit draußen auf dem Wasser.


Tropensturm BAVI traf am 11. Juli auf die Ostküste Chinas, nachdem er die südlichen Inseln Japans und den Norden Taiwans passierte. Dabei schwächte er sich vom starken Taifun zum Tropensturm ab und überquerte den Osten Chinas nordwärts. Der Großraum Shanghai war von Unwettern betroffen.


Auf seinem Weg nach Norden schwächte er sich nicht ab. Er behielt seine Kraft bei und sorgte auch weiter nördlich im Küstenbereich für Unwetter. Mittlerweile löst es sich von der Küste und zieht mit nordöstlichem Kurs ins Ostchinesische Meer hinaus. Die Windgeschwindigkeiten betragen derzeit 66 bis 93 km/h. Der Luftdruck im Zentrum des Sturm liegt bei 992 hPa.


Auf dem Wasser könnte er sich nun wieder etwas verstärken. Doch viel Zeit bleibt ihm dafür nicht. Denn laut den aktuellen Vorhersagen wird der Sturm in der kommenden Nacht (Ortszeit) Nordkorea überqueren. Sehr wahrscheinlich schwächt er sich dabei weiter ab. Südkorea wird ebenfalls von stürmischem Wetter betroffen sein.


Nördlich von Palau und Mikronesien hatte sich gestern Tropensturm HAISHEN gebildet. Dieser Sturm verstärkte sich nicht weiter, sondern zog mit abwechselnden Richtungen nordwestlich weiter. Mittlerweile schwächte er sich zum Tropentief ab und wird voraussichtlich auf keine weiteren bewohnten Gebiete treffen.


Auf den übrigen Weltmeeren sind derzeit keine tropischen Stürme unterwegs. Doch vor der Westküste Mexikos könnte sich im Ostpazifik in den nächsten Tagen ein neuer Sturm ausbilden. Das Potenzial dazu nimmt langsam zu.


Redaktion meteo.plus